If it fits your macros (IIFYM)

In den letzten Jahren hat sich hinsichtlich der Ernährung im Fitnesssport eine Veränderung vollzogen. Einige Sportler schworen dem „sauberen Essen“ ab und wendeten sich „If it fits your macros“ zu. Dabei handelt es sich um eine neuartige Ernährungsweise, bei der nicht jede Kalorie einzeln gezählt wird, sondern der Tagesbedarf an Fett, Protein, Kohlenhydraten und Kalorien errechnet wird und sich die Zusammenstellung der Mahlzeiten an diesen Werten orientieren.
Dabei wird kein Unterschied gemacht, woher die Nährstoffe kommen. Angenommen, man benötigt 30 Gramm Fett pro Tag, so macht es keinen Unterschied, ob man diese durch 7 Eier verteilt auf drei Mahlzeiten oder durch ein Stück Käsekuchen zu sich nimmt.

Der kulinarische Diäthimmel?

Ganz so einfach wie es klingt, ist es jedoch nicht. Denn diese Ernährungsweise bedeutet keineswegs, dass man den ganzen Tag nur Junk Food essen kann. Der hohe Gehalt an Fett und Kohlenhydraten würde die Tagesgrenze überschreiten, bevor auch nur die Hälfte des Proteinbedarfs gedeckt ist. Deshalb liegt auch hier der Fokus nach wie vor auf gesunden Nahrungsmitteln. Neben der Deckung des Makronährstoffbedarfs ist es mindestens genauso wichtig, auch die Mikronährstoffe zu decken. Mit Fertigessen ein Ding der Unmöglichkeit. Denn Schokomuffins, Sahnetorten und Schokoriegel enthalten nur sehr wenig Ballaststoffe und Mineralien.

I fit fits your macros eignet sich demnach hervorragend für Personen, die keine 100%ige Disziplin aufbringen. Anstatt das Gemüse kalorienarm im Dampfgarer zu zubereiten, wird es eben auf die Pizza gelegt.