Outdoor-Training

Als Argument gegen das klassische Fitness-Studio hört man oft „ich trainiere lieber draußen, an der frischen Luft“.
Eine neue Entwicklung kombiniert beide Trainingsformen. Es kommt zur „Ehe“ zwischen dem klassischen Fitness-Training und der alten „Trimm-Dich-Bewegung“ aus den 70er Jahren.

Es gibt die verschiedensten Ausprägungen des Trainings an der frischen Luft. Freelatics-Athleten trainieren oft alleine mit Hilfe einer App, CrossFitter wechseln immer wieder von der Halle auf die Laufbahn, auf das Feld oder oder ins Wasser. Weitere Trends sind Chalistenics, bei dieser Trainingsform werden gerne Spielplätze, Geländer und ähnliches zu Trainingsgeräten umfunktioniert. Bei Parcour werden Gebäude, Treppen, Mauern und Dächer zu Trainingsgeräten.

Das funktionelle Training wird sehr oft als Gruppentraining (Bootcamp u.ä.) organisiert angeboten. Dann kommen zusätzlich zur frischen Luft auch funktionelles Trainingsequipment wie Kettlebells, Sandbags usw. zum Einsatz.
Draußen-Training kann mal also in verschiedenen Richtungen und Organisationsformen durchführen.

Warum trainieren immer mehr Menschen draußen?

Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, will einmal am Tag an die frische Luft. Das Training kann ganzjährig stattfinden, bei Wind und Wetter.
Die Idee, Deutschland mobil zu machen stammt übrigens aus den 1970er-Jahren. Damals wurden in den Wäldern „Trimm-Dich-Parcours“ angelegt, um dem Wohlstandsspeck der Deutschen zu Leibe zu rücken. Beim Waldlauf sieht man ab und an noch alte Trimm-Dich-Pfade. Meist sind diese leider verfallen.

So ging´s los: „Trimm-Dich“ in den 1970ern

Die Absicht ist noch immer die gleiche, das Bewusstsein noch weiter gewachsen. Gerade im Winter bringt die Bewegung im Freien das Immunsystem der Athleten auf Touren: „Man kriegt immer gut den Kopf frei und es ist einfach angenehmer draußen als in einer stickigen Halle oder im Fitnessstudio“, sagt ein begeisterter Frischluft-Sportler. „Ich bin ein Mensch, der sehr gerne draußen ist, in der Natur ist, so an der frischen Luft. Es entspannt mich einfach.“
Welche Vorteile bietet das Outdoor-Training konkret?
Die verschiedenen Angebote werden von einem Trainer geleitet, ob in der Gruppe oder individuell. Personal Trainer haben eine Fachausbildung und kennen die Vorteile des Frischluft-Trainings genau:

Macht Spaß, macht fit: Training im Freien

„Wir kräftigen das Immunsystem über diese Kalt-Warm-Wechsel, aus dem warmen Zimmer zu den frischen Temperaturen – gerade im Winter – draußen. Das Sonnenlicht, das wir dann teilweise auch bekommen im Training sorgt dafür, dass wir Vitamin D produzieren, was ja sowieso eher Mangelware im Winter ist“. Wir bekommen einen tieferen, festeren Schlaf.

Wieso ist ein Trainer wichtig?

Training unter Anleitung und Kontrolle ist effektiver!
Trainer sind wichtig, um zu korrigieren, die Leute dazu anzuleiten, die Übungen richtig zu machen. Man kann sehr vieles auch wirklich falsch machen im funktionalen Krafttraining. Aber genauso, um die Motivation hoch zu halten, um die Leute an ihre Grenzen zu bringen und daraus erfolgen wirklich ganz tolle Erfolge und Leistungssteigerungen.“
Wichtig ist auch der Zusammenhalt und der Teamgeist. Oft werden auch Trainingseinheiten so aufgebaut, dass man die Ziele nur im Team erreicht und sich gegenseitig unterstützen muss.

Was kostet das Frischluft-Training?

Das Gruppentraining kostet im Schnitt um die zehn Euro pro Stunde bei Kursen mit kurzer Laufzeit, bei längerer Laufzeit kann es günstiger werden. Das Individualtraining kostet im Schnitt 80 Euro die Stunde.

Fazit

Draußen trainieren ist gesund. Für den richtigen Mix, die korrekte Ausführung der Übungen und die Motivation ist ein Trainer hilfreich. Der kostet aber auch mehr als der Sport im Verein oder im Fitnessstudio. Insbesondre dann, wenn man sich einen persönlichen Trainer gönnt. Dafür ist die Erfolgswahrscheinlichkeit höher und das Verletzungsrisiko minimiert.